Mit Brief und Siegel

Vertragsunterzeichnung 2

„Wenn Gott verboten hätte, Wein zu trinken, würde er dann diesen Wein so herrlich haben wachsen lassen?“ Mit diesem Zitat von Armand Jean du Plessis Duc de Richelieu begrüßte der Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG), Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, den Geschäftsführer des Mosaik-Unternehmensverbundes, Frank Jeromin, sowie die anwesenden Mitarbeiter und Pressevertreter.

Einen besonderen Dank richtete Prof. Dr. Dorgerloh vor allem an die Gärtner der Mosaik-Werkstätten, deren Pflege in den vergangenen Jahren dazu geführt habe, dass die Zusammenarbeit zwischen Mosaik und der SPSG im wahrsten Sinne des Wortes erste Früchte trägt. Frank Jeromin dankte hingegen der SPSG für die Möglichkeiten, welche sich auf dem Königlichen Weinberg für die Mosaik-Mitarbeiter böten. Hier könnten Menschen mit und ohne Behinderungen ganz im Sinne der Inklusion bei der Denkmal- und Gartenpflege mithelfen. Beispielhaft hierfür stehe auch die von Mosaik eingerichtete Ausstellung im alten Heizhaus, welche auch Menschen mit Leseschwäche in Leichter Sprache einen Zugang zur Geschichte ermöglichen würde.

Dann kam man zum eigentlichen Anlass für dieses Treffen – der feierlichen Unterzeichnung des Vertrages zur weiteren Zusammenarbeit der beiden Partner für den Wiederaufbau des Königlichen Weinbergs. Wie es sich gehört, wurde dieser freudige Anlass auch mit einem Glas Regent vom Klausberg besiegelt.

Abschließend wurde tatkräftig angepackt. Gemeinsam mit den Gärtnern pflanzten die beiden Geschäftsführer weitere 500 Rebstöcke der Weißweinsorte Cabernet Blanc in der Hoffnung darauf, in drei Jahren einen weiteren edlen Tropfen vom Königlichen Weinberg genießen zu können.